Kosmos Theater

MIGRATIONS

ETHNOCINECA 2010

Termine: Do, 20.05.2010, ab 19:00 Uhr

Preis: Pay as you wish!

19:00 - 19:24 Uhr: The Gaijin
(Regie: Chris Christodoulou, Japan 2008, 24 min., Englisch)

19:40 - 19:56 Uhr: Caught in between Darkness and Light
(Regie: Alessandra D'Onofrio, I/F/GB 2009, 16 min., Englisch)

Durch verbundene Narrationen der Lebensgeschichten von Menschen zeigt dieser experimentelle Film aus Standbildern und Geräuscheaufnahmen eine alternative Repräsentation von Flüchtlings- und Fluchterfahrungen – alternativ zu jenen, die von den meisten offiziellen Medien präsentiert werden. Dies geschieht durch die Betonung von Stimmen und individuellen Geschichten von Kampf, Bestimmtheit, Desorientierung und Hoffnung. Dies sind die Geschichten einer Reise, die durch die Metaphern von Bildern ausgedrückt wird, die absurden und bedrückenden Umständen Bedeutung geben.

20:10 - 20:50 Uhr: Mama Blessing
(Regie: Roswitha Eshuis, NL/AUT 2008, 40 min., Niederländisch/Englisch mit englischen Untertiteln)

Blessing ist eine junge nigerianische Mutter, die illegal in Holland lebt. Ihre Kinder sind unterernährt und krank und kommen daher in ein Pflegeheim. Dort wird entdeckt, dass Blessings Sohn Daniel eine ernsthafte Entwicklungsstörung hat. Als Bedingung für die notwendige Pflege und Behandlung braucht er eine Gesundheitsversicherung. Als Illegale kann Blessing nicht um eine Gesundheitsversicherung ansuchen. Deshalb müssen die Kinder im Kinderheim bleiben. Die Mutter sucht verzweifelt nach einem Weg, die Fürsorge über ihre eigenen Kinder wieder zu bekommen. Aber einige Opfer ist sie nicht bereit zu bringen.

21:05 - 22:15 Uhr: 9 Years Later
(Regie: Yifat Kedar & Sari Ezouz, Israel 2009, 70 min., Hebräisch/Marokkanisch mit englischen Untertiteln)

Die Jüdin Danielle, als Muslimin in Marokko aufgewachsen, kämpft für das Recht ihren Sohn Nasser aufziehen zu dürfen. Neun Jahre nachdem sie gezwungen worden war, ihn zu verlassen und nach Jerusalem umzog, kehrt sie nach Marokko zurück, um das Sorgerecht zu erkämpfen. Während Nasser, der sich wieder tief mit seiner Mutter verbunden fühlt, auf eine Wiedervereinigung hofft, spielt die jüdische Bürokratie auf Zeit und gefährdet das zerbrechliche Vertrauen zwischen den beiden.


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