Kosmos Theater

Julia Mach | Claudia Wagner / changing positions

tanzwut
Eine Koproduktion von tanzpool und KosmosTheater

Termine: Fr, 12.11. & Sa, 13.11.2010 | 20:00 Uhr

Preis: TAGESKARTEN: € 16,– | Ö1-Club € 13,– | erm. € 10,– | Kosmos€ 1,– | Sparpaket 72 & 42

alien anonymous
basiert auf dem Roman "Solaris" von Stanislaw Lem.

Künstlerische Leitung: Julia Mach
Tanz, Choreographie: Anna Nowak, Julia Mach
Video: Kamila Chomicz
Musik: Rafał Dętkoś, Grzegorz Welizarowicz
Kostüm: Julia Porańska
Stimme: Rachel Hayes
Dramaturgie: Filip Szatarski
Lichtdesign: Michał Kołodziej
Choreographische Assistenz: Ula Zerek

Im Zentrum des Tanzstückes steht die nicht-menschliche Figur „Harey“, die dem Psychologen Kris als Repräsentation (oder Kopie) seiner verstorbenen Frau auf der Raumstation „Solaris“ erscheint. Als er sie im Schock über ihr Auftauchen in den Weltraum verbannt, erscheint bald eine weitere Kopie. Die Wiederholung dieser Begegnung wird zum System, und Kris' emotionale Bindung an Harey lässt die Beiden in einer Handlungsschleife auf der Stelle treten. Das Gefangensein in der Repetition steht aber zugleich im Kontrast zu den neu auftretenden Zügen Hareys. Es sind Phasen, in denen die alltäglichen Lebenssituationen von der Unberechenbarkeit und Unvorhersehbarkeit der physischen Eigenarten Hareys durchbrochen werden...

Gefördert von Kulturabteilung der Stadt Wien und bm:ukk. Unterstützt von tanzpool in Form von einer Residency.

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ZEILENABSTAND
Je suis seul ce soir

Konzept, Inszenierung: Claudia Wagner / changing positions
Performance: Michael Dolan, Claudia Wagner
Komposition: Martin Kratochwil
Film: Gerald Igor Hauzenberger
Lichtdesign: Helen Farnik
Stimme: Karsten Lochau, Monika Maria Pawel

Feldpost aus dem II. Weltkrieg, tänzerisch in Szene gesetzt: Der Briefwechsel eines jung verheirateten Paares ist der subtile Bericht einer medial vermittelten Liebe. Zeilenabstand schafft einen atmosphärischen Raum, in dem Lebensgefühl und Stimmung der Kriegsjahre spürbar werden. Was bedeutet die Konstruktion von Beziehung vor dem Hintergrund disparater Lebensverhältnisse? Die beiden Protagonisten bewegen sich „zwischen den Fronten“ von Idylle und Trostlosigkeit, Sinngebung und Absurdität. Das Stück basiert auf Originalbriefen aus den Jahren 1940-45.

Gefördert von Kulturabteilung der Stadt Wien. Unterstützt von tanzpool in Form von einer Residency.


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